Ein Holzvierkant wird zwischen zwei Spitzen (Reitstock und Baumantrieb) in Längsrichtung eingespannt. Der Baum kann durch eine Lochscheibe fixiert werden. Jetzt können die Ecken abgefräst werden. Durch Handlüften der Bremse am Antriebsmotor und Ausrasten der Lochscheibe kann der Baum in 45° Schritte gedreht werden. Somit kann ein Oktogon hergestellt werden. Der Baumantrieb versetzt den Kanter nun in Rotation und es kann mit dem Rundfräsen begonnen werden.
Dies erfordert je nach Baumdurchmesser mehrere Durchläufe. Ist der gewünschte Durchmesser annähernd erreicht, so werden beim letzten Durchlauf die beiden Schleifmaschinen angelegt. Der Anpressdruck wird über Federnkraft erzeugt. Falls gewünscht, kann noch eine Längsnut gefräst werden. Dazu müssen allerdings die Fräser gewechselt und der Baum wiederum mit der Lochscheibe fixiert werden.